Veröffentlicht - 2013

Ein frischer Start in ein neues Arbeitsleben!

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Grundsätzlich handelt „Corporate Social Responsibility“ (CSR) darum, dass Unternehmen sowohl gesellschaftlich wie auch global verantwortlich handeln sollen. Sie sollen beispielsweise Menschenrechte, soziale Verhältnisse, Arbeitsbedingungen, Umwelt und Klima berücksichtigen.

Hier bei Triscan ist es uns wichtig, unseren sozialen Verpflichtungen nachzukommen. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist als Beschäftigungszentrum zu agieren. Und was ist nun ein Beschäftigungszentrum?

Ein Beschäftigungszentrum kann von einem privaten oder öffentlichen Unternehmen nach Absprache mit dem Arbeitsamt etabliert werden. Beschäftigungszentren sind bewiesenermaßen eine sehr gute Methode, um Langzeitarbeitslose oder schwer vermittelbare Personen an einen Arbeitsplatz heranzuführen. In einem Beschäftigungszentrum wird den Arbeitslosen, Kandidaten genannt, nicht nur eine Beschäftigung angeboten, sondern es wird im Verlauf des Arbeitsverhältnisses auch mit anderen, oft persönlichen, Problemen gearbeitet. Beschäftigungszentren gehen also den umgekehrten Weg der gängigen Praxis, dass ein Arbeitssuchender erst dann ein Praktikum zugewiesen bekommt, wenn seine anderen Probleme gelöst sind – in Beschäftigungszentren gehen praktische Arbeit und Problembewältigung Hand in Hand.

 

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Die Gespräche zwischen Mentor und Kandidat finden immer in ruhiger und entspannter Atmosphäre statt

 

Jørn Kim Jensen, Service Koordinator bei Triscan, fungiert als Mentor in unserem Beschäftigungszentrum. Er trägt die Verantwortung für die Kandidaten und steht täglich in einem engen Dialog mit ihnen. „Bei Triscan arbeiten die Kandidaten unter den gleichen Bedingungen wie die übrigen Angestellten. Sie bekommen richtige Arbeitsaufgaben zugeteilt und erleben was es bedeutet, Teil eines Teams zu sein. Sie lernen, welche Erwartungen und Forderungen wir als Arbeitsplatz haben, aber auch welche Möglichkeiten wir bieten.“

Die einzelnen Kandidaten kommen aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen, haben vielleicht physische, psychische oder auch soziale Probleme zu bewältigen, Sprachschwierigkeiten, und eine Vielzahl anderer Probleme. Oft benötigen sie Zugeständnisse, wie beispielsweise eine verkürzte Arbeitszeit, ein verringertes Arbeitstempo, häufigere Pausen oder ähnliches. Hier wird immer individuell auf den jeweiligen Kandidaten eingegangen und die bestmögliche Lösung gefunden.

 

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Eine der Arbeitsaufgaben besteht darin, Produkte zu verpacken und für den Versand fertig zu machen.

 

„Wir haben inzwischen einige Erfolgsgeschichten in Verbindung mit unserem Engagement als Beschäftigungszentrum zu verzeichnen“, erzählt Jørn Kim Jensen. „Richtig viele Kandidaten haben bei uns eine unglaublich lehrreiche und positive Zeit verbracht – und nicht wenige sind so traurig darüber, nicht mehr bei uns arbeiten zu können,  dass sie auch später noch öfter vorbeischauen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr, denn so wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber das allerwichtigste für uns ist, diesen Menschen einen neuen, guten Start in ein hoffentlich langes Arbeitsleben zu geben.“

Gar nicht so selten kommt es auch vor, dass Triscan selbst ehemalige Kandidaten fest anstellt. Man kann daher nur sagen, dass die Entscheidung, ein Beschäftigungszentrum innerhalb des Unternehmens zu etablieren, in jeder Hinsicht Früchte getragen hat: Es dient sowohl den Kandidaten als auch der Firma.