In aller Bescheidenheit müssen wir doch sagen, dass wir uns über die Entwicklung unseres Sensorprogrammes recht freuen. Seit der Einführung der ersten Produktgruppen vor etwas mehr als zwei Jahren bis heute – wo das Programm bis auf weiteres elf verschiedene Sensorik-Typen beinhaltet – ist das Sensorprogramm auf den dritten Platz der Umsatzstatistik geschossen. Eine der Sensorgruppen, die besonders beliebt ist, sind die ABS-Sensoren – woher kommt das?

Ein Teil der Erklärung ist wahrscheinlich auf die Tatsache zurückzuführen, dass es uns gelungen ist Vereinbarungen mit mehr als 23 verschiedenen Herstellern zu treffen. Das ermöglicht es uns insgesamt rd. 1.500 Referenzen zu liefern. Mit einer Abdeckung von 86,13% des deutschen Fahrzeugparks ist Triscans ABS-Sensorprogramm das am breitesten deckende am Markt. "Für unsere Kunden haben wir die Handhabung einer sehr komplexen Produktgruppe einfach, effizient und zeitsparend gemacht. Mit nur einer Datenbank und einem Lieferanten, der ein breit deckendes Programm mit vernünftigen Preisen und hoher Lieferfähigkeit bietet, sind die Vorteile für viele Grossisten leicht zu erkennen – egal ob Triscan als Hauptlieferant, Notlieferant oder Lückenfüller dient“ sagt Steen Ray Pedersen, Verkaufs- und Marketingleiter bei Triscan.

Frederik Ringby Rathje von unserer Produktabteilung mit eine Triscan ABS-Sensor Verpackung
Der zweite Teil der Erklärung ist möglicherweise die hohe Qualität der ABS-Sensoren, die in einer direkten Beziehung mit der sehr niedrigen Reklamationsrate steht. Wie all unsere Produkte sind auch die ABS-Sensoren nach OE-Spezifikationen hergestellt. Die Produktion aller unserer Sensoren unterliegt dem strengen Qualitätsstandard der Automobilindustrie ISO TS 16949 - zusätzlich wird im Rahmen der Qualitätssicherung ein Funktionstest jedes einzelnen Sensors durchgeführt. In der Reklamations-Statistik von Triscan sind alle eingegangenen Reklamationen enthalten, unabhängig davon, ob sie sich als berechtigt erweisen oder nicht. Bei Fehlern im ABS-System, bei denen sich die Fehlerquelle oft als ein anderer als der ABS-Sensor herausstellt, ist eine Reklamationsrate von 0,5% auch kein Grund zur Besorgnis.

ABS-Sensor in einem antistatischen Beutel
Nachfolgende Tests der zurückgesandten ABS-Sensoren zeigen, dass sie in den häufigsten Fällen einwandfrei funktionieren, die tatsächliche Fehlerquote beträgt daher nur 0,09%. In dieser Zahl sind jedoch auch ABS-Sensoren des Hall-Typen enthalten. Die in diesen Sensoren eingebauten Chips sind nicht nur sehr empfindlich auf statische Elektrizität, sondern können davon defekt gemacht werden. Deshalb werden solche Chips bei Triscan mit einer antistatischen Verpackung geschützt. "In Fällen, in denen die Versiegelung der Tasche gebrochen ist und der Sensor höchstwahrscheinlich aus dem Beutel genommen wurde, besteht die Gefahr, dass er statischer Elektrizität ausgesetzt- und dadurch beschädigt wurde", erzählt Asger Thybo Geertsen, Produktmanager bei Triscan und fährt fort: "Eine falsche Auswahl von Schuhen in Kombination mit hochsynthetischen Kleidungsstücken kann beispielsweise schon ausreichen um einen solchen Sensor funktionsunfähig zu machen".
"Leider sehen wir oft, dass das Siegel der zurückgegebenen ABS-Sensor-Tasche gebrochen ist. Dies liegt höchstwahrscheinlich daran, dass der ABS-Sensor montiert wurde aber das Problem im ABS-System dadurch nicht gelöst war. Stattdessen könnte sich herausgestellt haben, dass die Fehlerquelle ein defekter ABS-Ring oder eine Fehlfunktion im Verdrahtungssystem ist ", schließt Asger Thybo Geertsen.
Eine Übersicht über unser Sensorprogramm sowie technische Informationen finden Sie hier…